Letzter Kaffee

Ich bin heute das letzte Mal mit dem Zug in Walldorf. Damit war mein Frühstück am Heidelberger Bahnhof mein letztes ebendort. Deshalb soll hier ein kleines Loblied auf den Heidelberger Tschibo-Stand gesungen werden. Die Jungs und Mädels die dort arbeiten sind spitze. Während das Personal solcher Einrichtungen normalerweise durch eine spezielle Form der Höflichkeit (“Was wolle sie dann?) auffällt. hat man sich hier schon lange gemerkt, dass ich einen Kaffee und einen Apriokosenplunder zum Fühstück nehme. Dieses kleine Ritual werde ich schon ein wenig vermissen…

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1 Response to Letzter Kaffee

  1. Kollege K. says:

    Auf den letzten Metern wird er doch noch zum Weichei. Als der Abschied noch lange weg schien, waren die Sprüche im (Noch-)Kollegenkreis entsprechend markig (“Ihr werdet schon sehen…”, “…hier ohne mich…”, “…wird so nix…”). Jetzt in den letzten Stunden wird unserem wütenden jungen Mann schlagartig klar, was da eigentlich passiert. Die Stimme stockt, ein Tränchen wird heimlich abgewischt und die Sentimentalität nimmt sich ihr Recht. Auch die Sprüche klingen plötzlich ganz anders (“… war eigentlich schön hier…”, “…doch wirklich nette Kollegen….”, “…das wird mir schon fehlen..”). Überraschen tut’s mich nicht wirklich, ich habe insgeheim damit gerechnet (“…wir werden Dich auch vermissen….”), schnief.

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