Archive for the ‘Visionäre Projekte’ Category.
June 29, 2009, 19:17
I recently had the pleasure of supporting a new system throughout its first month of production. This was a good opportunity to refresh my command line skills. As it happened I spent a lot of time looking at log files trying to figure out what happened to the productions system. I figured, that a graphical representation of the events would be nice and started using gnuplot.
First I started out with a bunch of bash scripts, using what your usual unix installation provides, but then I actually came up with some groovy scripts to provide better abstractions. A log file generally looks somewhat like this:
04/01/1970 07:55:13 garbage
04/01/1970 09:27:48 Event 2
04/01/1970 10:01:28 garbage
04/01/1970 10:38:30 garbage
04/01/1970 10:48:36 garbage
04/01/1970 10:51:58 Event 2
04/01/1970 11:03:45 garbage
04/01/1970 11:34:03 Event 1
04/01/1970 12:24:33 garbage
05/01/1970 04:35:50 ERROR
There is a lot of garbage plus some events we might be interested in. It allows to specify events, e.g. by providing a regexp:
Event EVENT1 = new RegExEvent("Event 1", ~/Event 1/)
Event EVENT2 = new RegExEvent("Event 2", ~/Event 2/)
Event ERROR = new RegExEvent("Error", ~/ERROR/)
The next step is newing up a TimeLineVisualizer on these events and passing in a stream with the actual log:
def logFile = new File("test.log");
logFile.withInputStream {InputStream stream ->
def visualizer = new TimeLineVisualizer([
EVENT1,
EVENT2,
ERROR
]);
visualizer.visualize(stream)
}
If you have the gnuplot binary on your path this will yield something like this:

Also in some cases you would like to know which time of day events are most likely to happen. For producing histograms I created another visualizer (which currently takes only one event).
logFile.withInputStream {InputStream stream ->
def visualizer = new HistogramVisualizer(EVENT2, HistogramVisualizer.HOUR_OF_DAY_BINS)
visualizer.visualize(stream)
}
For the example log file, which unfortunately has an even distribution of events, we get this:

The cool thing about gnuplot is, that you can actually run these things in a cron job to produce daily reports (and mail them to the appropriate people) or on a continuous integration server to visualise how the system is being exercised by the test suite.
January 26, 2009, 15:46
Im Grunde meines Herzens finde ich ja die folkloristischen Umtriebe der katholischen Kirche ganz lustig. Wenn das ganze aber in Richtung strafrechtliche Relevanz geht, hört der Spaß wohl doch auf.
Ein kurzer Besuch beim Bund der Steuerzahler brachte folgende Erkenntnis: Wer in Hessen wohnt und 30.000,- EUR im Jahr verdient, zahlt im Jahr gut 400 EUR Kirchensteuer, bei 35.000,- sind es schon gut 550 EUR und bei 45.000,- EUR stolze 850 EUR. Das Geld kann man sicher besser anlegen. Der Mitgliedsbeitrag der Humanistischen Union beträgt beispielsweise nur 90 EUR. Die HU setzt sich neben Bürgerrechten im allgemeinen auch für eine klare Trennung von Staat und Kirche ein.
Update: Die HU hat heute eine Pressemitteilung zum Thema veröffentlicht.
August 14, 2007, 00:50
Musste bei Anekas Kommentar an Hilbergs Epitaph denken:
Wir müssen wissen, und wir werden wissen.
Schöner Spruch und die Tatsache, dass das Hilbertprogramm ja eigentlich gescheitert ist, tut dem keinen Abbruch, sondern macht es umso wichtiger weiterzusuchen.
December 11, 2006, 20:18
Today I stumbled accross swivel.com. It’s supposed to be a YouTube for Data. Quite interesting, though I had problems figuring out how it actually works.
November 2, 2006, 17:27
Today I finally signed up for a free trial of dabbledb. It’s a web-wased Database App. It supports multiple users and has sophisticated data import and normalization options. It is aimed at all the non-numbercrunching stuff that is done in excel-sheets, that are mailed around to organize or track things. I tried to model a small business and I was pretty successful. It supports various export media and formats, such as public web-sites, rss, or CSV.
I currently see two problems that might prevent dabble from catching on. The pricing scheme is a bit weird – just number of users and apps is considered, while the volume is irrelevant. As dabble targets collaborative activities the number of users is crucial – even if the volume/ number of transactions is very small. Other thing is the missing localization. Mircrosoft has spoilt us by providing germanized Apps.
Verdict: Dabble is very well suited for stuff we currently do using excel or custom build web apps. Make sure you check out the 7min screencast!
August 16, 2006, 00:37
Thüringens Ministerpräsident Althaus schlägt eine negative Einkommenssteuer zur Rettung des Sozialstaats vor. Das ist eine gute Idee, weiter so! Dass es sich um neue Wege handeln würde, ist jetzt etwas übertrieben. Bekannt ist das schon seit 40 Jahren. Dringend nachzulesen in Capitalism and Freedom! Dass die CDU und die SPD sich sowas nicht trauen, liegt leider auf der Hand…
August 9, 2006, 11:19
War gestern mit Arne beim TNS. Waren leider etwas zu spät am Treffpunkt, aber haben mithilfe aufmerksam beobachtender Radfahrer den Pulk doch noch erreicht. Im Moment wird das TNS Sommerspecial angeboten. Das heißt zuerst 25km gemütliches Tempo und danach nochmal gut 10km in sportlichem Schritt. Die sportliche Runde ging die Darmstäder Landstraße raus nach Neu-Isenburg und dann durch die Isenburger Schneise zurück. Hat wie immer großen Spaß gemacht.
July 16, 2006, 23:29
Beim Datterich Ultra 2006 haben die “moralischen Sieger” einen respektablen 36. Platz erreicht. Es war wie immer großartig sich in Darmstadt zu treffen und gemeinsam Sport zu treiben!
July 11, 2006, 00:11
Beloiterung ist meine neue Lieblingsbeschäftigung. Neu ist eigentlich nur das Wort. Die ganze Sache fing im Januar an, als der Kollege K., nach dem Vorbild amerikanischer Schnellrestaurants, an seiner Bürotür das unten gezeigte No-Loitering-Schild anbrachte.
Wie unschwer zu erkennen ist, ist er zunächst auch vor gewaltsamer Durchsetzung nicht zurückgeschreckt. Allerdings habe ich mit der Zeit meinen ganz eigenen Loitering-Stil entwickelt. Dabei bin ich vom passiven Abhängen zu aktiver Beloiterung gekommen. Das Opfer muss fortlaufend zugetextet werden und kann so nebenher als Abraumhalde für Halbgares und andere Hypes um die man sich eigentlich nicht selber kümmern möchte verwendet werden. Dabei kann man durch schnelles Sprechen und die Verwendung zahlreicher Fachtermini und Insiderbegriffe nicht nur das Opfer selbst, sondern auch unschuldige Dritte massiv einschüchtern, sodass schließlich jede Gegenwehr gebrochen wird.
Heute hatte ich leider keine Zeit für die übliche Loiterungsrunde, sodass ich den verehrten Kollegen nur im Vorbeigehen zurufen konnte, dass ich erst morgen wieder Zeit für ihn habe. Was war der enttäuscht. Das richtig zugerichtete Beloiterungsopfer sucht seinen Quälgeist!
Die physische Präsenz ist natürlich ein wichtiger Faktor, aber der wahre Meister kann auch fernmündlich, per EMail oder ICQ loitern.
Fazit: Beloiterung ist die Morgentoilette der Seele. Seit ich meine Kollegen beloitere bin ich ein motivierterer Mitarbeiter, ein besserer Autofahrer und glückselig!
July 5, 2006, 00:00
Am 25. Juni war ich mit Arne und Michael beim 28. Münchner Stadtlauf. Wir hatten uns natürlich für den Halbmarathon angemeldet. Ich fand es ziemlich anstrengend und war am folgenden Montag doch sehr fertig. Insgesamt haben 2664 Leute von der Möglichkeit zur elektronischen Zeitmessung Gebrauch gemacht.
Unsere Zeiten und Plätze habe ich hier mal zusammengestellt:
| Platz |
Zeit |
Name |
| 578 |
01:43:16 |
Michael |
| 1487 |
01:58:13 |
Felix |
| 1914 |
02:05:55 |
Arne |