August 31, 2008, 23:00
Musste mich heute, mal wieder, ein wenig aufregen. Gerne blickt man ja nach Amerika, wo Aberglaube, Dummheit etc. fröhliche Urstände feiern, um sich dann zu erfreuen wie gut es doch in Europa zugeht. Als kleines Schmankerl sei dieser Artikel aus dem Guardian empfohlen. Der Autor berichtet, dass viele Amerikaner den Verdacht hegen Obama sei in Wirklichkeit ein als Christ getarnter Muslim und nicht die amerikanischen, sondern diese äh, anderen Werte vertritt.
Doch auch bei uns steht die Sonne des Verstands nicht viel Höher. Die gepulste Handystrahlung hat einen neuen kleinen Bruder: den Infraschall. Und der hat es in sich. Während ich mich an kein nennenswertes Gerichtsverfahren erinnern kann, in dem das Betreiben einer Mobilfunk-Basis verboten worden wäre, hat das Verwaltungsgericht Dresden mit Hinweis auf die mangelnde Dämpfung des tieffrequenten Schalls den Bau einer Biogasanlage gestoppt. Traurig – wie die Leute scharenweise so einen Unfug glauben können.
August 27, 2008, 23:22
Very recently I had the pleasure of exploring Spain. Here are some of my Impressions:
I was climbing a bit on the Peñon d’Ifach (the spelling is probably wrong):
Futhermore I was seeing Spanish supermarkets. Luckily I stumbled across the following packaging (soy extra grueso).

I also went to see my old flatmate Andy from Hanover Gardens in Alicante.

Which is a very charming place with good mochitos.

Of course there was Barcelona. Capital of the Katalans. And famous katalan Musicians and so forth as the guide on the bus tour kept explaining.
This is good old Columbus (The other day I went down to Trafalgar Square to see Nelson, who gave the Spanish a bit of a beating up – ;-) ).

There was also the Fiesta Major in Gracia.

And as you can tell from the following image I had a really good time. I also saw loads of other stuff, but that was more or less the usual: the beach, Gaudi, and all.

Verdict: Spain is a cool place.
August 22, 2008, 00:02
So titelte der Spiegel großspurig am 11.8.2008.
Ich habe das Heft im Urlaub gekauft, da ich was zu lesen brauchte. Der Titel hat mich schon etwas genervt. Doch es kam noch besser. Den Artikel über das Internet brauchte ich gar nicht zu lesen (habe ich bis heute nicht getan). Stattdessen machte ich mich an einen Artikel über das Gladbecker Geiseldrama. Die Spiegel-Leute haben zwar artig die Rolle der Medien kritisiert, aber natürlich ihren siebenseitigen Bericht mit allen entscheidenden Fotos verziert. Doch das Beste am Schluss des Artikels:
Denn 20 Jahre sind nur eine Sekunde. Und eine Sekunde dauert ein ganzes Leben.
Ich weiß zum Glück das 20 Jahre ca. 631 Millionen Sekunden dauern. Von wegen Spiegel-Leser wissen mehr und so. Aber ganz ernsthaft hat so eine Teenagerpoesie in einem Nachrichtenmagazin, für das ich EUR 4,50 beim Händler gelassen habe, nix zu suchen.