Archive for January 2007

Usability Falle

Für heute hatte ich mir vorgenommen meinen Heimflug an Ostern zu buchen. Da ich mich vorher mit meinen Schwestern treffe brauche ich drei Flüge, die alle leicht unterschiedlich sind. Also habe ich fröhlich bei Oppodo angefangen zu suchen und erfreut festgestellt, dass man hat man einen Flug gefunden, diesen im Warenkorb ablegen kann. Ich suche also drei Flüge zusammen und will dann forsch zur Buchung schreiten.

Da erklärt mir das Webfrontend doch allen ernstes ich könne nur Buchen, wenn mein Warenkorb nur einen Flug enthalte! Naja ich war insgesamt eine gute Stunde beschäftigt. Ich hoffe auf das baldige Ende der Webanwendung.

Origami

Ich hab gestern meinen ersten Origami-Kranich, unter orginal japanischer Anleitung, gefaltet. Es ist ungefaehr so schwer wie es aussieht und auch Kanoko und Mio mussten sich zwischendrin immer mal wieder beraten. Aber angeblich nur weil man das in Japan im Kindergarten lernt und das ja schon ein Weilchen her ist…

Reservierungssystem

In meinem neuen Zuhause gibt es geminsam genutze Wasch- und Trocknungseinrichtungen. Das Reservierungssystem ist denkbar einfach und effektiv. Jede Wohnung verfügt über einen Schlüssel:

reservierungssystem.jpg

Demnächst muss ich noch ein Bild des Trockners posten…

Invasion

Gestern ist eine “Gruppe” MS-Leute gekommen. (MS ist die groesste daenische NGO) Die “Gruppe” besteht aus ca 50 Maedels (wir sind 45 IPC-students) zwischen 18 und 25 und werden hier fuer ihr freiwilliges soziales Jahr, bzw freiwillige soziale Monate in irgendwelchen Entwicklungslaendern vorbereitet.
Wenn man aus keinem Entwicklungsland kommt sieht die typische Unterhaltung so aus: Hi, what’s your name? “…”, Where you’re from? “Japan, Germany, France…)” und damit ist die Konversation beendet. Auch sonst fuehlen wir uns ein bisschen ueberrannt, es macht keinen Spass ploetzlich fuer doppelt so viele Leute abzuspuelen… Aber sie bleiben ja nur fuer einen Woche…

Automatische Verlängerung der BahnCard

Ich heute neulich etwas Ärger mit der Bahn AG, da man dort der Meinung war, ich müsse meine BahnCard 6 Wochen vor Ablauf kündigen um eine automatische Verlängerung abzuwenden. Ich habe gleich angerufen und mich beschwert, was ich mit der BahnCard und man hätte mir doch vorher ein Erinnerungsschreiben schicken können.

Bei einer kleinen Netzrecherche zum Thema stieß ich auf einen interessanten Aufsatz. Daraufhin schickte ich die mir unaufgefordert zugeschickte BahnCard zurück und erklärte die Rechnung als gegenstandslos zu betrachten. Sie haben noch einen Drohbrief geschickt, aber dann “ausnahmsweise” ein Einsehen gehabt.

Die Marketingstrategie der Bahn ist gar keine. Denn ein Geschäft, bei dem der Kunde sich gleich nach Abschluss verarscht fühlt, ist kein guter Start für eine gute Kundenbeziehung. Also hier nochmal seriöses Marketing heißt nicht die Vergesslichkeit des Kunden ausnutzen, wo man kann! Ein Staatsunternehmen mit Monopolstellung muss aber seriös handeln.

Es schneit, es schneit

und zwar schon den ganzen Tag!
Es war natuerlich klar das es anfaengt zu schneien sobald wir Unterricht haben, aber es ist trotzdem cool. Besonders weil es hier eine Menge Leute gibt, die in ihrem Leben noch nie Schnee gesehen haben.
Jetzt in der Mittagspause gibt es erstmal ein bisschen Nachhilfe im Schneemann bauen…

Hotelrätsel

Nachdem Arne angefangen hat Fotorätsel zu posten, hier auch mein Beitrag. Dieses Teil habe ich heute morgen an der Wand des Hotelzimmers entdeckt, in dem ich aufwachte. Es ist etwa 40 mal 15 Zentimeter groß.

strange-hotel-equipment.jpg

Göteborg up and running

Heute haben wir nach dem ersten Tag im Projekt auch unsere Wohnungen beziehen können. Hier ein kleine
Tour durch mein neues Zuhause. Tritt man ein, fällt der Blick sofort auf die gemütliche Essecke:

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Geht man dann nach links um die Ecke fällt der Blick auf eine perfekt eingerichtet Küche:

kitchen.jpg

Durch die Küche nach rechts gibt es einen schlauchartigen Korridor:

korridor.jpg

Die erste Tür rechts geht ins Schlafzimmer. Das ist zwar relativ klein, aber für meine Verhältnisse üppig!

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Die zweite Tür zu rechten Seite führt ins Wohnzimmer. Ein großer Esstisch, ein Sofa ein etwas eigenartiger Sessel ein Fernseher. Hier nicht zu sehen ist der Ofen in der Ecke.

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Göteborg at Last

Heute sind wir zu einem Kundenprojekt in Göteborg gereist. Eigentlich wollten wir am Flughafen mit dem schon mit GPS gebuchten Leihwagen direkt zur für unseren längeren Aufenthalt angemieteten Wohnung fahren. Leider wusste am Hertz-City-Airport-Schalter niemand was von unserer Reservierung, die wir natürlich auch nicht ausgedruckt hatten. Nach einigem herumtelefonieren stellte sich dann heraus, dass unsere Buchung existierte, aber nicht bearbeitet worden war. Es gab dann allerdings doch einen Wagen. Dummerweise am Hauptbahnhof. Wir gelangten an selben mit einem Wagen, der sowieso vom Flughafen in die Stadt überführt werden musste. Unsere Verabredung zur Wohnungsübergabe war lange verpasst und es war unter den beiden angegebenen Handynummern auch niemand zu erreichen.

Wir beschlossen also mit unserem neuen Wagen vom Hauptbahnhof aus die Addresse der Wohnung anzusteuern, um nach eventuell dort hinterlassenen Nachrichten zu sehen. Wir gaben die Addresse in das externe GPS System ein und damit begann der Spaß. Wir brauchten in Ermangelung einer Landkarte eine knappe Stunde um den einen Kilometer zurückzulegen. Wie sagte der Schurke im Hertz Büro so schön: “We use the external GPS, because its much cheaper. It´s a very good one”. Am Arsch! Das Ding nannte sich doch tatsächlich NeverLost. Es hatte keine Ahnung wo wir waren und wie wir uns bewegten und sagte immer nach dem Abzweig bescheid. Manchmal hieß es uns auch auf offener Strecke ins Nirgendwo anbzubiegen. Zu guter letzt sind wir in einem Hotel abgestiegen, dass wir auch um 20:00h erreicht haben. Ich habe meine Wohnung heute morgen um 8:15h verlassen…

Das Abendessen in der Innenstadt in einem leicht alternativ (so à la Dreiklang in Da, nur teurer und nicht ganz so gut)angehauchten Restaurant war dann aber sehr erfreulich und die Ecke in der unsere Wohnung scheint so eine Art Martinsviertel von Göteborg zu sein.

Feindstrafrecht

Ist auch so ein schlimmes Stichwort in der öffentlichen Diskussion. Es gibt da schon durchgeknallte Leute, die nur noch am öffentlichen Leben teilnehmen dürfen, weil wir eben kein Feindstrafrecht haben.