Archive for June 2006

Naked Objects – Born Again

Eitan Suez has just open-sourced his JMatter framework which is an implementation of the Naked Object Paradigm explained in a Book
by Pawson and Matthews.

This Programming Model seems to be very expressive. As far as I know JMatter is the first professional implementation, that provides persistency in a database as well as a rather nice UI and a useful set of base classes.

In the documentation there’s a chapter on the desktop, which describes the author’s vision of a desktop of objects. I think the consquences of applications beeing deployed as a set of classes into an objectframework are quite amazing. It reminded me of Dan Ingalls Byte article on the Design Principles Behind Smalltalk, where he argues that there shouldn’t be an operating system, which goes beyond the object runtime. He states: “An operating system is a collection of things that don’t fit into a language. There shouldn’t be one.”

Another interesting implication is the fact that JMatter provides a dramatic productivity boost which will lead to severe problems for those teams building everything from scratch. On the other hand new applications will become feasible due to falling prices.
There’s a lucid post by John Reynold’s.

I think this thing goes well beyond the scope of ruby on rails. Though it’s somewhat more complex due to the more static nature of the java language.

Vaterlandslose Gesellen

DGB-Chef Michael Sommer hat die Allianz Manager ob ihrer Pläne zur Verschlankenung des Konzerns als vaterlandslose Gesellen bezeichnet.

Wie man nur sowas dummes sagen kann, will mir nicht in den Kopf. Weiß der Mann nicht, wo dieser Ausdruck herkommt? Ich halte die deutsche Mitbestimmung für eine eigentlich ganz gute Sache, aber nationalistische Populisten wie Herr Sommer machen es einem gebildeten Menschen unmöglich nicht voreingenommen zu sein.

Drecksbrowser

Jetzt haben wir 2006. Alle sind geil auf Web und XML. Seit vielen Jahren gibt es ein standardisiertes Vektorformat, SVG. Weder der IE6.0 noch der Firefox können SVG-Dateien als Bilder einbinden. Das eine Windows XP Standardinstallation auch keinen Viewer mitbringt hat mich auch nicht positiver gestimmt.

Ploticus

Ich bin heute über Ploticus gestolpert. Damit kann man ähnlich wie mit Gnuplot Diagramme erzeugen. Sieht ganz nett aus. Und Martin Fowler beschreibt, wie man das ganze per Pipe-IO in eigene Ruby Programme einbindet.

Was ähnliches hatte ich mal mit dem Gnu Linear Programming Kit gemacht. In der Regel ist das viel einfacher irgendwelche Bindings zu schreiben oder zu benutzen.

Fazit: Command line rules!

Dr. Dobb´s

Seit heute bin ich Abonent von Dr. Dobb’s Journal. Das erste Examplar habe ich gerade aus der Plastikhülle geholt. Ich weiß nicht warum ich das nicht schon viel früher gemacht habe. Die Zeitung ist legendär und wer sie kennt gehört wahrscheinlich zur guten Seite.

Was liegt denn da?

Eine ärgerlicherweise verloren gegangene Wette mit Arne hat mich in die Verlegenheit gebracht ein Fäasschen Grohe kühlen zu müssen. Da es in keinen Kühlschrank passt, entschied ich mich für die Kühltruhe. Nach einer halben Stunde ist die Temperatur dort schon von -18° auf -10° gestiegen… Die emfpindlichen Sachen habe ich ins separate Fach geräumt. Hoffe das reicht.

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Auf das Fest freu ich mich schon. Ich hoffe es kommen genug Biertrinker um den 30 Litern ernste Verluste beizubringen. Hier nochmal in voller Pracht:

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Erfurt

Am Dienstag war ich zu Gast in Erfurt, um dort an der FH einen Vortrag über das Eclipse Modeling Framework und das Graphical Modeling Framework zu halten. Mir hat das ganze großen Spaß gemacht, insbesondere, weil es für mich auch eine Gelegenheit war mich mal mit dem GMF zu beschäftigen. Inhaltlich war das für die dortigen Viertsemester etwas hart – die Themenauswahl kann also noch verbessert werden.

Zusätzlich bot sich mir die Gelegenheit mit meiner Kamera ein bißchen Tourismus in Erfurt zu betreiben. Zunächst der Campus:

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Auf dem Weg in die Innenstadt kam ich am Gagarin-Denkmal vorbei:

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Die Stadt liegt sehr idyllisch am Flüsschen Gera. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die Krämerbrücke. Eine Brücke, auf der rechts und links der Straße Häuser stehen. Sie ist rechts im Bild zu erahnen:

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Der Dom ist wirklich beeindruckend, wenn man davor steht. Er ist geschickt an in einen Berghang gebaut, sodass er noch höher wirkt.

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Komischerweise gibt’s auch ein dänisches Spezialitätengeschäft, das für den jungen Headbanger hier auch erwähnt sein soll:

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Auch lustig dieses Skulptur, halb im Campus versunken. Sieht von weitem sehr surreal aus.

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Diese paar Bilder sind vollkommen subjektiv ausgewählt. Erfurt hat mit dem Anger, dem Fischmarkt und dem Wenigemarkt mindestens drei hübsche Plätze voller Cafés und Restaurants. Eine Straßenbahn gibt’s auch. Bei schönem Wetter auf jeden Fall eine Reise Wert. Das Preisniveau ist gerade nach dem letzten Londonausflug sehr angenehm aufgefallen.

Got an Oyster

Jetzt kann ich immer, wenn’s zu schlimm wird, in meinen Geldbeutel schauen und Trost finden:

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Patronizing

Als Vorbereitung auf meinen bevorstehenden Umzug hatte ich mir Watching the English
von Kate Fox reingezogen. Sie behauptet unter anderem, dass der Engländer nichts und niemanden, besonders nicht sich selbst, ernst nimmt.
Was ich nicht ganz verstehe ist, wie belehrende offizielle Plakate wie die beiden unten stehenden Beispiele zu verstehen sind. Sind sie selbstironisch gemeint? Können öffentliche Körperschaften überhaupt ironisch sein?

Dieses Plakat haben wir in Kings Cross gesehen. Als skeptische Menschen wollten wir es natürlich genau wissen. Der Zusammenhang zwischen öffentl. Übelkeit und 80 Pfund Strafe konnte aber empirisch nicht bestätigt werden (und wir waren hierzu Samstagnacht am Leicester Square unterwegs).

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Auch sehr gefallen hat mir der nächste Kalauer. Besonders lustig vor dem Hintergrund, dass London mir für Fußgänger und Radfahrer ein sehr gefährliches Pflaster zu sein scheint. Ich bin dort schon zweimal Zeuge von unappetitlichen Fußgänger-Auto-Kollisionen mit Rettungshubschrauber Einsatz geworden. Auch mein Fahrradausflug am Samstag in den Südosten der Stadt war eher anstrengend und das hatte nicht damit zu tun, das ich schnell gefahren wäre. Ein Problem scheinen mir die Busse zu sein, die immer wieder den Verkehr aufhalten.
Durch den Hydepark müsste auch mal eine richtige Fahrradautobahn gebaut werden!

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Frühstück, ausgeglichen und gesund

Vor der Abreise haben wir uns nochwas gegönnt. Echtes Englisches Frühstück in einem zweifelhaften Pub (nur fünf Pfund, mit O-Saft), nahe Russel Square.

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Wie immer ist natürlich erst eine Nahaufname richtig befriedigend:

Fruehstueck-closeup.jpg

Und pervers war die Wurst tatsächlich. Das Fleisch war wohl etwas mit Zellulose gestreckt worden. Was soll’s mit Kunststoff macht man das ja auch. Geschmeckt hat’s auf jeden Fall!