February 25, 2006, 13:43
Ich habe diese Woche mal wieder die Herleitung der Regel von L’Hospital nachvollzogen. Man geht von der Definition der Ableitung als Grenzwert des Differnzenquotienten aus. Und dann ist es wie im Mathematischen Bilderbuch: Man multipliziert nicht-trivial mit 1, addiert nicht-trivial 0 und rührt das ganze um – fertig.
February 20, 2006, 22:40
ist letzte Woche vom erfreulich klarsichtigen Bundesverfassungsgericht im wesentlichen kassiert worden. Das ist auch gut so.
Nicht so gut hingegen ist, dass unser politisches Personal am Rechtsstaat kein allzu großes Interesse zeigt. Aussagen über “dann halt notwendige” Verfassungsänderungen gab es zuhauf. Kennt dieses überbezahlte Pack die freiheitlich demokratische Grundordnung überhaupt? Hat denen keiner gesagt, dass für die, in der Argumentation des Gerichts herangezogene, Menschenwürde die sogenannte Ewigkeitsklausel gilt?
Auch der Einsatz der Bundeswehr im Inneren scheint nach wie vor ein Wunschtraum der “staatstragenden” Eliten zu sein. Auch die Idee, dass die Regierung zur Abwehr von Gefahren über dem Gesetz steht erfreut sich großer Popularität. Mein Verdikt: der aktuelle Verteidungsminister wäre mit seinem vormontesquieu’schen Staatsverständnis wohl kaum Einbürgerungsfähig. Allerdings interessant ist die Frage, ob der Mann selbst nicht nach Art. 20 Abs. 4GG zum Abschuss freigegeben werden könnte.
Eine interessante Implikation ist übrigens, dass die Bundesrepublik dann eigentlich keinen Krieg führen darf, da im Krieg nicht nur Menschenleben gegen Menschenleben, sondern auch Menschenleben gegen verleichsweise niedere Ziele abgewogen werden.
Sind diese Leute nur dumm oder doch eher böse? Oder leide ich unter einer fixen Idee?
February 15, 2006, 13:56
Gestern habe ich ein wenig im Why ‘s (Poignant) Guide to Ruby herumgelesen. Die Grundidee besteht darin, die Programmiersprache als leicht formalisierte Sprache zur Problem- und Lösungsbeschreibung zu betrachten und nicht als Implementierungswerkzeug für ein in natürlicher Sprache gehaltenes Design. Einen ähnlich Ansatz propagiert Leo Brodie in Thinking Forth – A Language and Philosophy for Solving Problems. Steile These des Tages daher: “Ruby ist das neue Forth”.
February 7, 2006, 23:43
Dieser Tage habe ich das im Pragmatic Bookshelf erschienene Buch Behind Closed Doors – The secrets of Great Management von Johanna Rothman and Esther Derby gelesen. Das Buch ist ist Geschichte aufgebaut und um einen Referenzteil ergänzt. Dadurch liest es sich sehr flüssig. Die beiden Autorinnen haben langjährige Erfahrung als Beraterinnen in der Entwicklung. Die Ideen erscheinen alle sehr einleuchtend und pragmatisch in der Summe entsteht aber doch ein Ideal, hinter dem die Führungswirklichkeit weit zurückbleibt.
Im Sinne der Illusionierung der Welt unbedingt lesen – oder muss es illusionäre Zurüstung heißen?
Auszüge stehen auf der WebSite zum Download zur Verfügung.
February 7, 2006, 23:35
Bin heute mal wieder über das Bile Blog gestolpert. Der Junge ist echt gut drauf. Da bin ich nix dagegen. Er schimpft wunderbar über den größten Unfug in der Softwarewelt. Die Obszönitäten, die er in seine Beiträge einbaut, lassen sogar mich erröten – beinahe.
February 5, 2006, 23:04
Da ich meine Kamera unlängst nach einem guten halben Jahr wiedergefunden habe, habe ich in Dänemark auch ein paar Fotos gemacht. Eine nicht-repräsentative auswahl, die Euch hoffentlich erfreut, habe ich gerade getroffen.
Die Zuckerstöcke:

Und natürlich auch Hotdogs:

Gleich die ganze Packung:

Und auch was besinnlicheres:
