Archive for November 2005

Stilfrage

Ich habe folgende drei Variante einer Methode implementiert und hatte einen erbitterten Streit, welche denn die klarste und wartungsfreundlichste sei. Daher würde ich gerne mal wissen, wie Ihr das seht. Also kommentiert recht eifrig!

Variante 1

private void updateActions(){
		boolean kundeSelected = kundenAuswahl.getSelection()!=null;
		removeKunde.setEnabled(kundeSelected);
	}

Variante 1a

private void updateActions(){
		removeKunde.setEnabled(kundenAuswahl.getSelection()!=null);
	}

Variante 2

	private void updateActions1(){
		if(kundenAuswahl.getSelection()!=null){
			removeKunde.setEnabled(true);
		} else {
			removeKunde.setEnabled(false);
		}
	}

Amerika auf dem Weg nach Süden

Zur aktuellen Diskussion :

Zeichnerisch kritisch begleitet wird Amerikas Weg zur Bananenrepublik von I Drew This.

Weltzweifel

via LawBlog stieß ich auf diese Kommentare zum Thema Schenkungskreis.

Erschreckend. Sind die Leute so bescheuert oder noch schlimmer – so dreist.

New Sightings

Via World of Tees I found these:

Velocity Alternative

Da bin ich gerade drübergestolpert: StringTemplate

Sieht sehr interessant aus, für die Freunde der Codegenerierung…

Lokale Funktionen vs. Method To Object Refactoring

Erinnert sich noch jemand, dass man im seligen Pascal Funktionen und Porzeduren lokal innerhalb von Funktionen definieren konnte?
Ich habe gerade den Eindruck, dass das bei bestimmten Problemen (Transformationen von Objektstrukturen) ein ganz nützliches Instrument ist oder wäre, da ja heute Java Werkzeug der Wahl ist.

Eine eigene Klasse erscheint mir manchmal zu heavy-weight. Ansonsten gilt natürlich eine Methode die zu kompliziert wird, wird zum Object, die Parameter zu Properties . Bietet sich auch an, wenn man tausende von Parametern durch mehrere Aufrufebenen durchreicht.

The OO Revolution hasn’t happened yet

Ein Artikel voller tiefer Weisheit über Softwareentwicklung, den ich im Rahmen meines Nostalgieanfalls
mal wieder rausgekramt habe: Dan Ingalls über Smalltalk Artikel.

Wie lernt man Programmieren

In meiner fühesten Jugend hatte ich gelegentlichen Zugriff
auf einenBasic Interpreter mit ordentlicher Grafikunterstützung und einem Handbuch. Mit diesem Ding hatte ich viel Spaß, indem Ich zu jedem Befehl Beispiele aus der Doku kopierte und dann durch Variation der Parameter die Funktionsweise zu ergründen suchte (Das Handbuch war in englischer Sprache gehalten).

Später kam Pascal und alles kam wie es kommen musste.

Die Welt schien in sich abgeschlossen und dokumentiert. Die Frage die ich mir heute Stelle, was soll man einem jungen Menschen raten, oder noch eher in die Hand geben, dass er den Rechner erforschen kann.

Dabei habe ich neulich entdeckt, dass es sehr nette 2D-Spiele Bibliotheken gibt, die ein hinreichendes Abstraktionsniveau bieten z.B. Gosu. Ein kleines Spielchen ist hier in wenigen Zeilen zusammengekopft und dann kann der Spaß mit rumprobieren beginnen. Allerdings könnten noch ein paar weitere Klassen, die elementares Verhalten typischer Spielentitäten beschreiben, dabei sein.

Interessant scheint auch Squeak zu sein.

Was fehlt ist eine hand-on Doku zu so einem System.

Lifestreams

Lifestreams sind ein einheitliches Konzept zur Informationsverwaltung, dass Eric
Freeman bei David Gelernter als Alternative zur auch heute noch fröhliche Urstände feiernde Desktop Metapher entwickelt hat.

Die Dissertation gibts auf der Projektseite runterzuladen ist. Die Desktopindizierer und GMail scheinen mir in die Richtung zu gehen.

Ich hatte mal Omea installiert, aber das war leider nur auf den Desktop beschränkt und man hätte doch gerne eine Serverintegration…

Die Konzepte sind jedenfalls ganz interessant. Erschreckend wie weit der Mainstream ob OS oder kommerziell davon entfernt ist.
Die ganze Sache erinnert mich auch an die DynaBook Vision von Allan Kay und Konsorten…